Mir ist eine intersektionale und machtkritische Haltung und Arbeitsweise, die verschiedene Diskriminierungsformen nicht isoliert betrachtet, sondern in ihrem Zusammenspiel versteht, wichtig


Haltung & Arbeitsweise

Ich begreife Bildungsarbeit als Raum für Reflexion, Selbstwirksamkeit und Gewaltprävention – und als Möglichkeit, neue Perspektiven auf Verantwortung, Reparaturleistungen, Privilegien und Solidarität zu eröffnen.

Mich begleitet die Auseinandersetzung mit Marginalisierung, Rassismus und (meiner eigenen) queeren Lebensrealität – sowohl auf biografischer als auch auf beruflicher Ebene. Seitdem ich Mutter geworden bin, hat sich mein Blick auf gesellschaftliche Verantwortung und die Bedeutung von Schutzräumen – aber auch von geschützten, Halt gebenden Räumen, in denen wir uns schwierigen Themen zuwenden können – für Kinder und Jugendliche noch einmal vertieft und erweitert.
Mir ist eine offene und lernoffene und achtsame Fragekultur wichtig – ein Raum, in dem Nicht-Wissen, Irritation und Widerspruch als Teil von Lern- und Entwicklungsprozessen verstanden werden dürfen.
Fehler sind für mich kein Bruch im Prozess, sondern ein Ausgangspunkt für Entwicklung und Erkenntnis. In meiner Arbeit geht es mir deshalb nicht nur um Inhalte, sondern auch um den Umgang miteinander: darum, Dynamiken sichtbar zu machen, Verantwortung zu teilen und gemeinsam zu reflektieren, was Veränderung konkret bedeutet.

Beruflich

Neben der freiberuflichen Arbeit und dem Studium absolviere ich aktuell eine berufsbegleitende Ausbildung zur systemischen Therapeutin und Beraterin, um meine Arbeit hinsichtlich ressourcenorientierter und beziehungszentrierter Perspektiven zu erweitern.